Alles rund ums Thema Ernährung für Krebspatienten

Mangelernährung – was sind die Folgen?

Die Folgen einer unbehandelten Unter- oder Mangelernährung sind weitreichend. Umfang und Schwere hängen von Ausmaß und Dauer des Nährstoffmangels ab. Unspezifische Symptome wie Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Antriebsarmut treten bereits bei einer leichten Mangelernährung auf.

Ein anhaltendes Nährstoffdefizit hat starke körperliche Beeinträchtigungen und Störungen wichtiger Organfunktionen zur Folge. Bei mangelernährten Menschen steigt die Anfälligkeit für Krankheiten. Sie sind zunehmend auf Pflege angewiesen und büßen einen erheblichen Teil an Lebensqualität ein.

Folgen einer Mangel­ernährung

Aus­­wirkungen aufFolgen
Skelett­­muskulatur
  • Muskel­­abbau
  • Verlust der Muskel­kraft
  • Störungen im Bewegungs­ablauf
  • Erhöhtes Sturzrisiko, Knochenbrüche
Herz­muskulatur
  • Verringerung der Herzmuskelmasse und des Schlagvolumens
  • Herz­rhythmus­störungen
Lunge
  • Abnahme der Atem­muskulatur
  • Schwächere und kürzere Atemzüge
Immun­system
  • Schwächung des Immunsystems
  • Erhöhung der Infektanfälligkeit
  • Verzögerung der Genesung
Haut
  • Störung und Verzögerung der Wundheilung
  • Erhöhtes Risiko für Druckgeschwüre und Wundliegen
Gehirn
  • Neurologische Störungen
  • Demenz
Allgemein­befinden
  • Allgemeine Schwäche
  • Müdigkeit
  • Antriebs­losigkeit
  • Verlust der Lebensfreude

Die Folgen einer Unterernährung von Krebspatienten können in erster Linie sein:

  • Eine Verschlechterung des allgemeinen körperlichen Zustandes des Patienten, insbesondere was die Muskelfunktion betrifft.
  • Ein höheres Risiko für Infektionen und Komplikationen nach einer Operation.
  • Ein längerer Krankenhausaufenthalt und die Notwendigkeit, sich längere Zeit bestimmten Untersuchungen zu unterziehen.
  • Ein schlechteres Ansprechverhalten auf die Krebsbehandlung.
  • Eine Verschlechterung der Lebensqualität des Patienten.

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