Alles rund ums Thema Ernährung für Krebspatienten

Sport und Bewegung

Viele Krebspatienten stellen sich dich Frage, ob Sport nicht die Krankheit verschlimmert da der Körper schon geschwächt ist. Sport und Bewegung tun jedoch den Betroffenen gut. Zu viel Ruhe schwächt das Herz-Kreislauf-System und schadet somit mehr, als sie nützt.

Wichtig ist jedoch „klein“ anzufangen und die Bewegung in den Alltag einzubauen wie zum Beispiel die Gartenarbeit, Rasenmähen oder Staubsaugen. Eine im Voraus durchgeführte diagnostische Untersuchung ist empfehlenswert, da diese Auskunft über die körperliche Leistungsfähigkeit gibt und der Patient somit weiß, was seinem Körper zugemutet werden kann.

Sport und Bewegung verbessern nicht nur den körperlichen Zustand. Sie holen den Patienten auch aus dem Teufelskreis von Krankheit, Depression, Angst, Traurigkeit und Vereinsamung.

Wie schon Joachim Ringelnatz sagte: „Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine. Kürzt die öde Zeit und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit.“

Wer gerne Sport in Gruppen macht, der ist in sogenannten Rehabilitationssportgruppen gut aufgehoben. Rehabilitationssport ergänzt bei Krebspatienten andere Rehamaßnahmen. Diese Sportgruppen treffen sich regelmäßig und sind kostenlos. Die Krankenkassen unterstützen die Teilnahme an einer Rehasportgruppe für 18 Monate mit zunächst 50 Übungseinheiten (jeweils 45 Minuten). Adressen können über die jeweiligen Landessportbünde oder über die Landesverbände am Wohnort erfahren werden.

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