Die Gewichtszunahme stoppen

Leiden Sie an Krebs und stellen eine Gewichtszunahme fest, ist es wichtig, nicht überstürzt eine Diät zu beginnen, sondern den Arzt zu befragen, um herauszufinden, was diese Veränderung verursacht. Nehmen Sie auf Grund eines Ödems (Einlagerung von Flüssigkeit), einer möglichen Nebenwirkung des Krebses, zu, fordert Sie Ihr Arzt eventuell auf, mit einem Ernährungsberater zu sprechen, damit dieser Ihnen Richtlinien zur Einschränkung der Salzaufnahme erstellt. Denn Salz führt dazu, dass der Körper zusätzlich Wasser zurückhält. Eventuell verschreibt Ihnen Ihr Arzt auch ein Diuretikum, ein Medikament, durch das der Körper die überschüssige Flüssigkeit abgibt. Bei Patienten mit Brustkrebs tritt während der Behandlung öfter eine Gewichtszunahme als -abnahme ein. In diesem Fall wird eine Diät mit weniger Fett und einer verringerten Kalorien-/Energiezufuhr empfohlen, ähnlich der Diät von Brustkrebspatienten nach Abschluss der Behandlung. Ist die Gewichtszunahme die Folge von gesteigertem Appetit und der Aufnahme von unnötigen Lebensmitteln und möchten Sie der Gewichtszunahme Einhalt gebieten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen und Ernährungsziele festzulegen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können, der unnötigen Gewichtszunahme Einhalt zu gebieten:

  • Riesenportionen von Früchten und Gemüsen. Diese Lebensmittel sind von Natur aus kalorienarm, enthalten lebensnotwendige Nährstoffe und sind ballaststoffreich, wodurch Sie sich schneller satt fühlen.
  • Wählen Sie mageres Fleisch und fettarme Milchprodukte (fettarme oder 1%ige Milch, leichten Joghurt). Beispiele für magere Fleischsorten sind mageres Rind oder Schwein ohne Fett, Hühnchen ohne Haut.
  • Sparen Sie bei der Zugabe von Butter, Mayonnaise, Süßem und anderen Extras.
  • Wählen Sie fett- und kalorienarme Kochverfahren. Dünsten und Dampfgaren sind beispielsweise gute Kochverfahren.
  • Vermeiden Sie Snacks mit hohem Kaloriengehalt zwischen den Mahlzeiten.
  • Achten Sie auf die Größe der Portionen: Versuchen Sie, sich Ihre Mahlzeiten entsprechend den Angaben auf den Etiketten der Lebensmittel, die Sie am meisten essen, zu portionieren. Erinnern Sie sich daran, wie diese Portion auf dem Teller aussieht, damit Sie sich das nächste Mal genauso viel servieren oder essen. Das kann Ihnen helfen, die Essmengen zu kontrollieren und richtig zu bemessen.
  • Wenn Sie sich danach fühlen, erhöhen Sie Ihre körperliche Betätigung.

Quelle: National Cancer Institute