Trinknahrung bei Krebs
Trinknahrung ist für Krebspatienten oft sehr hilfreich. Hintergrund: Unabhängig vom Alter erkrankt durchschnittlich jeder Dritte an einer bösartigen Form von Krebs. Fehlernährung ist ein Ernährungszustand, in dem der Mangel oder Überschuss (Ungleichgewicht) an Energie, Eiweiß oder anderen Nährstoffen sich negativ auf die Art, Funktion und klinische Entwicklung des Körpers und Gewebes auswirkt, wodurch die Entstehung von Krebs begünstigt werden kann. Ein großes Problem bei vielen Krebspatienten ergibt sich jedoch in der Entstehung einer Mangelernährung im Verlauf der Krankheit. Einige schwerwiegende Folgen können sein:
- Verschlechterung der Lebensqualität eines Krebs-Patienten;
- verringerter Therapieerfolg;
- erhöhte Gefahr der Toxizität und von Komplikationen von Chemotherapie und Strahlentherapie;
- Abbau des funktionellen Status;
- längerer Krankenhausaufenthalt.
Wie kann Trinknahrung helfen? Der Nährstoffbedarf von Krebspatienten kann sich erheblich vom Nährstoffbedarf der gesunden Bevölkerung unterscheiden. Die Unterstützung bei der Ernährung von Krebspatienten zielt in erster Linie darauf, eine ausreichende Energie- und Nährstoffmenge bereitzustellen, um den Ernährungszustand des Patienten beizubehalten oder zu verbessern und die Immunfunktionen aufrechtzuerhalten, Verdauungsprobleme unter Kontrolle zu halten und eine optimale Lebensqualität des Patienten zu erzielen.Der Erfolg von Trinknahrung (Astronautenkost) hängt davon ab, ob eine ausreichende Menge für eine ausreichend lange Zeit konsumiert wird. Deshalb sind Akzeptanz und Schmackhaftigkeit der Trinknahrung äußerst wichtige Faktoren.
Wenn eine Ernährungsweise mit traditionellen Nahrungsmitteln sich nicht als angemessen für den Nährstoffbedarf von Krebspatienten erweist, stellt Trinknahrung die beste Lösung dar für die Ernährung bei Krebs. Mit Trinknahrung lässt sich der Nährstoffbedarf von Krebspatienten am effektivsten und einfachsten auf eine nicht invasive Weise decken. Wichtig für den Erfolg einer Ernährungstherapie ist jedoch eine regelmäßige Zufuhr von ergänzenden Trinknahrungen. Deshalb ist es neben der Schmackhaftigkeit und Akzeptanz der Astronautennahrung wichtig, dass der Patient die Trinknahrung nach Plan zu sich nimmt. Die Möglichkeit, Trinknahrung in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu erhalten, ist ein wichtiger Aspekt, da sich der Geschmack bei Krebspatienten verändern kann. Deshalb sollten viele verschiedene Geschmacksrichtungen angeboten werden, damit die Patienten Ausweichmöglichkeiten haben, wenn sie eine bestimmte Geschmacksrichtung nicht mehr mögen. Hier erfahren Sie, wie Sie Trinknahrung optimal einsetzen.
Quelle: Nutrizioneoncologia.it