Besondere Hinweise für Angehörige
Als Angehörige(r) können Sie viel für Ihren Freund oder Partner tun, um die Zeit der Krebstherapie zu erleichtern. Die folgenden Hinweise können für Sie bei der Zubereitung von Mahlzeiten für den Patienten nützlich sein und Ihnen helfen, mit seiner Krankheit besser umgehen zu lernen:
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Seien Sie darauf vorbereitet, dass sich der Geschmack eines Krebspatienten von Tag zu Tag ändern kann. An manchen Tagen wird er Lieblingsspeisen verschmähen, weil sie nicht gut schmecken. An anderen Tagen wird er ein Gericht essen können, das er am Vortrag nicht vertragen hat.
- Es ist wichtig, dass Patienten ihr Körpergewicht und ihre Kraft während der gesamten Therapie beibehalten, auch wenn sie manchmal überhaupt keinen Hunger verspüren. Sie sollten auf die Zeiten vorbereitet sein, wenn der Patient einige Tage hintereinander nur wenige Nahrungsmittel zu sich nehmen kann, bis die Nebenwirkungen abgenommen haben. Sie sollten Nahrungsmittel ständig zu Hause und leicht zugänglich aufbewahren sowie kleine und große Mahlzeiten vorbereitet haben, damit der Patient etwas essen kann, sobald er sich danach fühlt. Zum Beispiel eine kleine abgepackte Portion Apfelmus oder Pudding und ein Löffel auf dem Nachttisch, wenn sich der Patient an dem Tag nicht wohl fühlt, oder eine kleine Tüte mit zerkleinerten Karotten im obersten Kühlschrankregal.
- Auch wenn der Betroffene überhaupt nichts essen kann, sollten Sie dazu ermuntern, viel zu trinken.
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Sprechen Sie mit dem Betroffenen über seine Bedürfnisse und Sorgen sowie darüber, welche Ansätze erfolgreich sein könnten. Die Bereitschaft, den Krebspatienten zu allen Zeiten flexibel zu unterstützen, egal was auch passiert, wird ihm helfen, die Situation unter Kontrolle zu bringen.
- Versuchen Sie nicht, den Patienten zum Essen oder Trinken zu zwingen. Ermutigen und unterstützen Sie ihn, ohne ihn zu erdrücken.
Quelle: National Cancer Institute