Alles rund ums Thema Ernährung für Krebspatienten

Ernährungstherapie bei Krebs

Krebspatienten sollten gemäß den aktuellen Empfehlungen so lange wie möglich ihren Nährstoffbedarf mit einer normalen Kost decken. Eine ernährungstherapeutische Unterstützung in Form von Trinknahrung sollte eher als Zusatz zur normalen Kost eingesetzt werden. Die zusätzliche Nahrung kann als Trinknahrung aufgenommen werden oder bei Schluckstörungen über eine Sonde. Experten empfehlen, zur Verbesserung der Ernährungssituation eine dieser Optionen, wobei anfangs Trinknahrung bevorzugt werden sollte. Eine individuelle Diätberatung ist hierfür sinnvoll, da eine Ernährungstherapie die Analyse der Ernährungssituation voraus setzt. Ärzte können die Produkte unter bestimmten Voraussetzungen verschreiben. Ist eine Ernährungstherapie notwendig, so übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Bei Privatpatienten erfolgt die Kostenerstattung gemäß den vertraglich festgesetzten Leistungen. Falls der Patient nicht von den Zuzahlungen und Rezeptgebühren befreit ist, muss er im Falle einer Verordnung nur diese leisten.

Die Ziele einer Ernährungstherapie bei Krebs sind:

  • Gewichtsverluste vermeiden
  • Mangelernährung vorbeugen oder zu bekämpfen
  • ausreichende Nährstoffzufuhr sicherstellen
  • eine erhöhte Lebensqualität sicherstellen
  • Die Ernährung an Veränderungen des Organismus anzupassen, welche durch die Therapie entstehen können

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