Alles rund ums Thema Ernährung für Krebspatienten

Angst und Depressionen

Viele Krebspatienten leiden an Angst, Niedergeschlagenheit und Verzweiflung. Aufgrund der enormen Lebensveränderung, die mit der Krankheit und der Behandlung verbunden ist, ist psychologische Unterstützung einzuholen wichtig.

Angst

Es können im Laufe der Krebserkrankung verschiedene Ängste auftreten wie zum Beispiel die Angst vor dem Tod, die Angst vor den Schmerzen, die Angst vor der Einsamkeit oder sozialer Isolation.
Ängste treten meistens als körperliches und seelisches Symptom auf wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot, Schwindelgefühl, Magen- und Darmprobleme, Schlafstörungen, Nervosität, Zittern, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Erschöpfung.
Angst, die nicht länger als ein paar Wochen anhält, ist eine natürliche Reaktion auf etwas Bedrohliches. Hält diese Angst jedoch längerfristig an, so sollte um psychologische Betreuung gebeten werden.

Depression

Eine Depression liegt vor, wenn die typischen Symptome so intensiv sind, dass das normale Leben des Patienten deutlich eingeschränkt ist.

  • Depressive Verstimmung
  • Vermindertes Interesse an früher interessanten Aktivitäten
  • Deutliche Gewichtsveränderung
  • Schlaflosigkeit oder erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Ruhelosigkeit
  • Müdigkeit oder Energieverlust
  • Gefühle von Wertlosigkeit, Schuldgefühle
  • Konzentrationsunfähigkeit
  • Selbstmordgedanken

Treten diese Symptome auf, ist es wichtig sich psychologische Hilfe zu holen. Diese konzentriert sich auf die seelischen Aspekte einer Depression und hilft Betroffenen, sie zu überwinden. Auch der Kontakt zu Angehörigen und Freunden ist ein wichtiges Standbein für die betroffenen Patienten.

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